Was bist du ohne Commitment?

Commitment - Du änderst Kleinigkeiten und erreichst Großes

In der heutigen Zeit reden die Leute sehr viel über Gefühle, sich einfühlen, sich vom Herzen entscheiden, vom Sinn des Lebens... Eine ganze Coaching-Industrie ist entstanden, die sich dieses Themas angenommen hat. Ich bin mir sicher, das ist etwas, was dich auch unterstützen kann. Und was ist jetzt mit Commitment...

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Ja - am Ende des Tages zählt, was wir wirklich getan haben. Hast du das, was du tun wolltest, umgesetzt? Am Ende des Tages zählt, das du etwas bewegt hast.

Dabei ist es noch gar nicht wichtig, wie groß und umfassende das Tagesergebnis ist. Entscheiden ist, es ist da. Genau dafür braucht es ein Commitment.

Du hast eine Idee, willst etwas kreieren, machst dir Pläne und dann commitest du dich dazu, es auch zustarten. Ein Commitment abzugeben bedeutet nicht, dass eine bestimmte Menge bewegt werden muss - Es bedeutet einfach das jetzt Notwendige zu tun, um deine Ziele zu erreichen.

Fehler Nummer 1 -Wir reden über Commitments, nutzen sie leider nicht!

Jeder von uns ahnt, welche Kraft dahinter stecken kann, wenn wir uns commiten. Nutzen wir diese Power, wenn wir uns aufmachen unsere Ziele zu erreichen? Viele tun es nicht.

Sich commiten heißt auch nicht zwingend, dass es öffentlich geschehen muss. Du kannst ebenso dir gegenüber ein Commitment abgeben.

Ziele werden bestimmt, Pläne zur Umsetzung geschrieben und leider weiß nur ein einziger Mensch von all dieser genialen Idee, die du da gerade zu Papier gebracht hast. Du hast es niemandem erzählt. Du hast alle in deinem stillen Kämmerlein erschaffen.

Erst wenn alles angelaufen ist, wenn du die ersten Ergebnisse vorweisen kannst, dann wirst du an die "Öffentlichkeit" gehen. Hast du an dieser Stelle bereits Power verschenkt? Was weißt du?

Weshalb Commitment und nicht Engagement oder Verpflichtung?

Ich mag die deutsche Sprache und bin kein Freund davon, an allen Stellen Anglismen einzubauen, nur um vielleicht intelligenter zu wirken. Doch interessanter Weise gibt es Begriffe im Englischen, die kannst du mit der exakt gleichen Bedeutung nicht ins Deutsch übersetzen.

Ein Beispiel ist Alignement. Hier passt das deutsche Wort „Ausrichtung nicht wirklich. Alignement meint einfach mehr.

Bei Commitment ist es ähnlich, die Übersetzung „Engagement“ ist für mich deutlich weniger als das Ursprungswort. Weshalb – Keine Ahnung, irgend wie schwächer, weniger umfassend, nicht so bedeutungsvoll…

Commitment – meine „Übersetzung“

Was bedeutet Commitment für mich? Ich gebe eine Erklärung abmir oder anderen gegenüber, dass ich etwas Bestimmtes leisten werden.

Das kann Beliebiges sein, eine persönliche Veränderung, etwas bauen, etwas nicht mehr tun (Rauchen) oder anderes. Dabei schwingt für mich ganz stark der Begriff – Entscheidung mit.

Wenn ich mich committe, dann habe ich mich entschieden, etwas zu tun oder zu lassen. Da gibt es kein VIELLEICHT mehr! Darf es hier Ausnahmen geben? Ja, absolut.

Es wurden schon viele Commitments abgegeben, wo sich der Erklärende der Folgen nicht bewusst war. Hier kannst und sollst du selbst ein Commitment abbrechen.

Fehler Nummer 2 – Du traust dich nicht, öffentliche Commitments abzugeben

Das stärkst Commitment, welches du abgeben kannst, ist das öffentliche. Wenn du vor einer Gruppe von Menschen eine Entscheidung, ein Commitment bekannt gibst, dann wirst du im gewissen Sinne daran gemessen werden, ob du es erfüllt hast.

Dies ist ein guter Druck, der anspornend sein kann. Vielleicht kann uns eine öffentliche Verpflichtung helfen, über eine bestimmte Hürde zu springen.

Beispiele:

  • Ich mache meine Webseite öffentlich und spreche über mein Geschäft/Business – Jetzt kann ich nicht mehr gut zurück rudern. Alle wissen es, ich bin sichtbar.
  • Ich lege den Termin für mein erstes Seminar fest und veröffentliche ihn auf der Webseite und in der regionalen Zeitung – Auch hier, jetzt darf ich durchgehen.
  • Der letzte Weiterbildungskurs ist eine Woche vorbei, ich gebe die Info auf meine Webseite und bin bereit, dem ersten Klienten mit diesem neuen Wissen zu helfen – Nicht warten, proaktiv nach außen tragen, dann wirst du auch beginnen.

Du gibst Commitments in allen Bereichen deines Business ab und natürlich auch im persönlichen Umfeld.

Fehler Nummer 3 – Kneifen, abbrechen – du Looser

Was geschieht, wenn du abgegebene Commitments nicht erfüllst, vielleicht sogar wiederholt nicht einlöst?

Das gegebene Commitment ist egal, wie viele Leute im Außen beteiligt bzw. informiert sind, vor allem eine Verpflichtung DIR SELBST gegenüber.

Entscheide ich einmal, eine abgegebene Verpflichtung nicht zu erfüllen, ist dies kein Beinbruch. Mache ich das aber wieder und wieder, wird mein „Inneres“ (nenne es Seele oder wie auch immer) sich fragen, was soll das? Du drückst dir selbst gegenüber aus:

  • Ich bin es nicht wert, meine mir gegebenen Versprechen, meine Verpflichtungen einzulösen.
  • Ich bin es nicht wert dies erfolgreich umzusetzen.
  • Ich schaffe das eh nicht, denn ich bin ein Looser.
  • Ich bin es nicht wert Erfolg zu haben – Wie viele Menschen haben diesen Glaubenssatz?

Wie fühlt sich das an? Sch… oder? Genau das ist der Punkt, der aus meiner Erfahrung so wichtig ist – Gib ein Commitment nie leichtfertig ab, überlege vorher, was es bringen könnte.

Dann triff die Entscheidung und dann ziehe es durch. Nach meiner Erfahrung ist das schlechte Gefühl mir selbst gegenüber und der Abbau des Vertrauens zu mir viel heftiger in seiner Wirkung, als gegenüber der Außenwelt.

Zu guter Letzt...

Commitments sind wunderbare Selbstbeschleuniger. Sie sollten bedacht, dann aber konsequent eingesetzt werden. Commitments können dir helfen, endlich mit den für dich so wichtigen Dingen zu beginnen. Sie spornen dich an und pushen dich im gewissen Sinne zum Erfolg.

Öffentliche Commitments sind die härtesten, denn andere Menschen schaue auf dich und wollen deinen Erfolg. Sie kannst du einfach nicht enttäuschen.

Die stärkste Wirkung haben Commitments auf dich selbst. Hast du es erfüllt, wirst du größer. Hast du gekniffen und tust es immer wieder, wird sich deine Seele schlecht fühlen und du installierst hemmende Glaubenssätze.

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Mein Tipp – Arbeite bewusst und konsequent mit Commitment. Setze sie immer dort ein, wo du dich bewusst für eine Weiterentwicklung entschieden hast.  Mache es mit Spaß und Freude.

Herzlichst
dein Thomas

thomasheise
 

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